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Dortmund/Bonn, 17.09.2010

Inter-tabac 2010

Die Tabakbranche stabilisiert sich in 2009

Nach Jahren des Rückgangs zeigte der Tabakmarkt in Deutschland für 2009 wieder leichte Erholungstendenzen. Mit einem Umsatz von insgesamt 22,77 Mrd. € gegenüber 22,46 Mrd. € in 2008 konnte der Kleinverkaufswert von Fabrikzigaretten, Feinschnitttabaken, Pfeifentabaken sowie Zigarren/Zigarillos mit einem Plus von knapp 300 Mio. € ein leichtes Wachstum verzeichnen.

Feinschnitttabake festigen im 1. Halbjahr 2010 Marktanteile

Feinschnitttabake konnten im 1. Halbjahr 2010 ihre Marktstellung mit einem Wachstum von

6,55 % (= 789 t) festigen. Hierzu trug im Wesentlichen die positive Entwicklung von Volumentabaken bzw. schnittoptimierten Feinschnitttabaken bei. Klassische Dreh- und Stopftabake bleiben im Absatz hingegen konstant. Zur Situation im Feinschnittmarkt merkt Patrick Engels, Vorsitzender des Tabak Forums und Mitglied des amtsführenden Vorstands des Verbandes der deutschen Rauchtabakindustrie an: „In wirtschaftlich unsicheren Zeiten suchen die Konsumenten verstärkt nach preislich attraktiven Alternativen zu nicht in Deutschland versteuerten Tabakprodukten. Feinschnitttabake leisten dabei einen wichtigen Beitrag und stützen die Ertragslage von Fiskus, Industrie und Handel indem sie zum wachsenden Schmuggel und Grenzverkehr mit nicht in Deutschland versteuerten Tabakwaren einen wichtigen Gegenpol bilden.“.

Pfeifentabakmarkt wieder auf „Normalkurs“ mit leicht sinkender Tendenz

Mitte 2008 hat das Bundesfinanzministerium die Besteuerungspraxis von sog. „Pseudo-Pfeifentabake“, die sich aufgrund der Schnittbreite und der Mischung nicht zum Rauchen in der Pfeife eignen, geändert. Danach fiel der Pfeifentabakmarkt von 1.883 t in 2008 auf 806 t in 2009 deutlich zurück. Der seit Jahren andauernde Negativtrend im klassischen Pfeifentabak wurde im 1. Halbjahr 2010 mit einem erneuten Rückgang um 9,8 % fortgesetzt. Die Gründe sieht Patrick Engels u.a. in veränderten Konsumgewohnheiten: „Pfeiferauchen ist eine besonders genussvolle Variante des Tabakkonsums. Leider ist es vielen Rauchern heute zu umständlich sich die Muße für eine Pfeife zu nehmen. Zudem setzen die verstärkten Rauchverbote in der Gastronomie Pfeifenraucher in eine nachteilige Position. Eine Pfeife kann nicht auf die Schnelle vor einer Kneipe geraucht werden.“

 

Die vollständige Meldung können Sie hier herunterladen:
Pressemitteilung 17.10.2010
Pdf, 72,7 KB

 

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