Pressetexte


weiter

28. Juni 2017 - Berlin

Mitgliederversammlung des VdR wählt neuen Vorstand

Mittelständische Tabakwirtschaft durch geplantes Rückverfolgungssystem für Tabakwaren bedroht - Blogger Martin Fuchs zum Wandel der politischen Kommunikation

Auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin hat der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie VdR turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt.

Der Vorsitzende Patrick Engels (Geschäftsführender Gesellschafter Pöschl Tabak GmbH & Co. KG) wurde einstimmig für die kommenden zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Marc von Eicken, Geschäftsführer Joh. Wilh. von Eicken GmbH, wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Als weitere Mitglieder des Vorstandes wurden gewählt:

  • Stefanie Birtel (Market Manager bei Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH)
  • Claudio-Alberto Dötsch (Geschäftsführer Recht, Industriepolitik & Öffentlichkeitsarbeit bei British American Tobacco (Industrie) GmbH)
  • Hans-Josef Fischer (Geschäftsführer Heinz van Landewyck GmbH)
  • Oliver Hass (Geschäftsführer Scandinavian Tobacco Group Deutschland GmbH)
  • Heike Maria Lau (Leiterin Politik und Unternehmenskommunikation bei JT International Germany GmbH)
  • Nils Obermann (Geschäftsführer Planta Tabak-Manufaktur Dr. Manfred Obermann GmbH)


VdR-Vorsitzender Patrick Engels (Pöschl Tabak GmbH & Co.KG) sagt: "Wir freuen uns auf die Arbeit mit dem neu gewählten Vorstand, der die mittelständische Struktur unseres Verbandes sehr gut abbildet."

Im Mittelpunkt der politischen Diskussion der Mitgliederversammlung stand die geplante Regulierung zur Rückverfolgbarkeit von Tabakprodukten (Track & Trace). VdR Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster verdeutlicht, dass "die völlig fehlgeleitete Regulierung zu Track & Trace insbesondere die Hersteller von Nischenprodukten bedroht und diese abermals an den Rand des wirtschaftlichen Abgrundes drücken wird.Allein für den Mittelstand drohen Kosten in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrags". In Deutschland müssen ab 2019 Daten von rund acht Milliarden Einzelverpackungen erfasst, mehrfach dokumentiert und gespeichert werden.

"Diese Sammelwut", so von Foerster weiter, "hat keinen Mehrwert, da bereits heute jede Tabakversendung zurückverfolgt werden kann. Diese Regulierung ist geradezu absurd, da Produktkategorien wie Feinschnitt, Kau- und Schnupftabak aber auch Zigarren/ Zigarillos nicht geschmuggelt werden".

In einem vielbeachteten Vortrag über den Wandel in der politischen Kommunikation stellte der Politikberater und Blogger Martin Fuchs die Verlagerung des öffentlichen Diskurses in neue Medienformen heraus. Politische Meinung und auch der Austausch zu politischen Themen finden mehr und mehr in den Sozialen Medien statt. Auch für einen Verband bedeutet dies eine Verschiebung der politischen Netzwerkarbeit. Hierzu ergänzte Michael von Foerster: "Die Entwicklung hin zu einer politischen Kommunikation im öffentlichen Raum der sozialen Medien entspricht unserer Ausrichtung als VdR. Die Zeiten des 70er-Jahre-Lobbyings in dunklen Hinterzimmern sind endgültig vorbei. Heute gilt es im politischen Diskurs, seine Argumente transparent und öffentlich darzulegen. Genau diesen Weg geht der VdR seit Jahren erfolgreich."

Kontakt: Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@verband-rauchtabak.de



weiter

12. Juni 2017 - Berlin

Tabakwerbeverbot diskriminiert legale Genussmittel

Grundrechtsrelevanter Markteingriff offenbart falsches Verbraucherleitbild

Der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) hat seinen neuesten Politikbrief sowie seinen aktuellen Brennpunkt zum Thema Totalwerbeverbot veröffentlicht. Mit dem aktuellen Politikbrief will der VdR auf den grundrechtsrelevanten Markteingriff ohne verbraucherschützende Effekte hinweisen. „Der Gesetzesentwurf offenbart ein falsches und anti-aufklärerisches Verbraucherverständnis. Er geht von unmündigen und leicht manipulierbaren Verbrauchern aus, die vor der Beeinflussung von Werbung geschützt werden müssten. Die gesamte Wissenschaft geht doch ganz klar davon aus, dass es keinen monokausalen Zusammenhang zwischen Tabakwerbung und dem Rauchverhalten gibt. Werbung funktioniert nicht wie bei dressierten Hunden, die mit Pawlow’schen Reflexen alles konsumieren, was ihnen die Werbung vor die Nase hält,“ sagt Michael von Foerster, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der deutschen Rauchtabakindustrie.

Von Foerster stellt klar, „dass die WHO-Tabakrahmenkonvention zum Werbeverbot nur empfehlenden Charakter hat und die Bundesregierung nicht verpflichtet ist, ein Außenwerbeverbot einzuführen. Deutschland hat zu dieser Regelung einen ausdrücklichen Verfassungsvorbehalt eingebracht. Zumal der Bund keine Gesetzgebungskompetenz für ein Verbot der Außenwerbung von Tabakerzeugnissen hat!“. Auch die neue Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Rauchverhalten verdeutliche einmal mehr, dass sich die bestehende Regulierung ohne Schockbilder und Totalwerbeverbote bewährt habe. Aktuell rauchen 7,8 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Zum Vergleich: 2001 lag der Anteil noch bei 28 Prozent. „Diese Entwicklung wird gar nicht gewürdigt. Warum strebt das Bundeslandwirtschaftsministerium – trotz so bemerkenswerter Erfolge – de facto ein Totalwerbeverbot für Tabakprodukte an?“, so von Foerster. Denn auch der europäische Vergleich mit Frankreich, Polen, Irland, Großbritannien und auch Belgien belegt den fehlenden monokausalen Zusammenhang zwischen Tabakwerbung und Raucheranteil in der Bevölkerung. Obwohl in diesen EU-Ländern seit über 10 Jahren die Außenwerbung untersagt ist, verzeichnet Deutschland seit 2005 den stärksten Rückgang der Raucherquote. Warum ausgerechnet beim Rauchen die Werbung besonders manipulativ wirken soll – diese Antwort bleibt der Gesetzgeber schuldig. 

Kontakt: Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@verband-rauchtabak.de



weiter

03. Mai 2017 - Berlin

EU-GRUNDRECHTE GELTEN AUCH FÜR TABAKHERSTELLER

BERLINER VERWALTUNGSGERICHT HAT ZWEIFEL AM UMFANG DER TABAKREGULIERUNG – UND SCHALTET DEN EUROPÄISCHEN GERICHTSHOF EIN

Der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) begrüßt die Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichtes, Fragen zur EU-Tabakrichtlinie dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorzulegen. (Beschluss vom 21. April 2017, VG 14 K 172.16)

Michael von Foerster, Hauptgeschäftsführer des VdR, sagt: „Das Berliner Verwaltungsgericht hat damit klar gestellt, dass EU-Grundrechte auch für Tabakhersteller gelten! Die Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts ist ein Lichtblick der Vernunft und ein erster Schritt für mehr Rechtssicherheit gerade für kleinere und mittlere Tabakhersteller, die existentiell bedroht sind.“ Das Berliner Verwaltungsgericht hat erhebliche Zweifel daran, dass einzelne Regelungen der EU-Tabakarichtlinie mit den EU-Grundsätzen der Rechtssicherheit, Gleichbehandlungsgrundsatz, Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und des Schutzes des Eigentums vereinbar sind.

„Die gesamte Tabakbranche leidet unter der mangelnden Rechtssicherheit. Dies widerspricht eklatant sowohl rechtsstaatlichen als auch wirtschaftspolitischen Prinzipien. Insbesondere kleine und mittelständische Tabakhersteller haben durch begrenzte Ressourcen nicht genügend Zeit gehabt, um ihre Produktionsanlagen auf die neuen Verpackungsvorgaben umzustellen und alle Markennamen abzuschaffen oder zu ändern, die einen Hinweis auf eine Aromatisierung enthielten. Auch können infolge des „Aromawerbeverbots“ viele ihre im Markenregister eingetragenen Marken überhaupt nicht mehr verwenden. Das kommt einer Enteignung gleich. Wir freuen uns sehr, dass das Berliner Verwaltungsgericht dem europäischen und nationalen Gesetzgeber endlich deutlich macht, dass der politische Wille nicht über dem Recht steht. Nun liegt es am EuGH, klar zu machen, dass EU-Grundrechte auch für Tabakhersteller gelten.“


Kontakt: Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@verband-rauchtabak.de



weiter

21. Juli 2016 - Berlin

Inga Vogt wird neue Justiziarin beim VdR

Inga Vogt, seit 2015 Mitarbeiterin beim Deutschen Anwaltverein e.V. (DAV), wechselt zum 01.08.2016 zum Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR).

„Wir freuen uns sehr, mit Frau Vogt eine höchst kompetente Justiziarin und Referentin bei uns zu begrüßen“, sagt der Hauptgeschäftsführer des VdR, Michael von Foerster, „Frau Vogt wird unseren Mitgliedern eine exzellente rechtliche Beratung bieten. Besonders im Bereich der Tabakregulierung in Europa wird sie die rechtlichen Interessen des Verbandes und seiner Mitgliedsunternehmen vertreten. Im Rahmen unserer Neuausrichtung wird sie die Öffnung des Verbandes weiter nach vorne bringen.“ Die Volljuristin erwarb ihr 2. Juristisches Staatsexamen in Berlin, bevor sie 2015 beim Deutschen Anwaltverein e.V. die Regulierung des freien anwaltlichen Berufsstandes im nationalen und europäischen Kontext begleitet hat. Daneben bringt sie langjährige Berufserfahrung im Bundestag und im Bundesministerium des Inneren und somit ein ausgeprägtes Verständnis für politische Zusammenhänge mit. 

Kontakt: Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@verband-rauchtabak.de



weiter

01. Juli 2016 - Berlin

Nachwahlen zum Vorstand – Forderungen an den Bundestag

Auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin hat der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie VdR Mitglieder des Vorstands nachgewählt. Peter Witzke (Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Villiger Söhne AG) wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Als neue Mitglieder des Vorstandes wurden nachgewählt:

  • Heike Maria Lau (Media Relations Director bei JT International Germany GmbH),
  • Nils Obermann (Geschäftsführer bei der Planta Tabak-Manufaktur Dr. Manfred Obermann GmbH),
  • Oliver Hass (Geschäftsführer bei der Scandinavian Tobacco Group Deutschland GmbH),
  • Eva Rippelbeck (Market Manager bei Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH),
  • Claudio-Alberto Dötsch (Geschäftsführer Recht, Industriepolitik und Öffentlichkeitsarbeit sowie Chefsyndikus bei British American Tobacco (Industrie) GmbH)

VdR-Vorsitzender Patrick Engels (Pöschl Tabak GmbH & Co.KG) sagt: „Wir freuen uns auf die neuen Mitglieder. Mit i. hnen bildet der Vorstand die mittelständische Struktur unseres Verbandes sehr gut ab.“ Dem Vorstand gehören weiterhin nach wie vor an: Hans-Josef Fischer (Geschäftsführer Heinz van Landewyck GmbH) und Marc von Eicken (Geschäftsführer der Joh. Wilh. von Eicken GmbH). Im Mittelpunkt der politischen Diskussion der Mitgliederversammlung standen die weiteren Regulierungsvorhaben auf bundes- und europapolitischer Ebene. VdR-Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster sagt: „Der Verband fordert die Abgeordneten des deutschen Bundestages auf, den Gesetzentwurf zum Tabakwerbeverbot abzulehnen. Das Totalwerbeverbot verursacht in der mittelständischen Industrie erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden und steht für ein falsches Verbraucherverständnis. Das Anliegen des Gesundheitsschutzes darf nicht zur Entmündigung der Konsumenten führen.“

Auch Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Direktorin des John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung in Heidelberg, wies in ihrem viel beachteten Vortrag vor der Mitgliederversammlung darauf hin, dass staatliche Gesundheitsvorgaben inzwischen „keinerlei Respekt mehr vor der privaten Lebensführung haben. Das Diktat des guten Lebens wird vom Gesetzgeber in volkspädagogischer Manier in zahlreiche Vorschriften und Verbote umgesetzt. Damit behandelt der Staat seine Bürger wie Kinder. Insgesamt gilt Genuss als out, Askese ist angesagt. Das ist aber fatal, denn Sinnlichkeit ist eine zentrale Komponente unserer Persönlichkeit. Und für die Herausbildung des Geschmacks ist die Freiheit eine grundlegende Voraussetzung. Und diese Freiheit muss man verteidigen. Nur Selbstverantwortung, Eigeninitiative und Selbstsorge beschreiben den Weg zu unserer Mündigkeit. Der Staat kann also nicht einfach über die Köpfe seiner Bürger hinweg definieren, was ein Gutes Leben ausmacht, das muss gesellschaftlich ausgehandelt werden.“ 

Kontakt: Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@verband-rauchtabak.de



weiter

27. Juni 2016 - Berlin

Maximilian van Ackeren kommt zum VdR

Maximilian van Ackeren, seit 2013 Büroleiter des Landesvorsitzenden der CDU in Niedersachsen, David McAllister, wechselt zum 01.07.2016 von Hannover nach Berlin zum Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR). „Wir freuen uns sehr, mit Herr van Ackeren einen höchst kompetenten Referenten bei uns zu begrüßen“, sagt der Hauptgeschäftsführer des VdR, Michael von Foerster, „Herr van Ackeren ist bestens vernetzt in der deutschen Politik und in Brüssel und wird die Öffnung des Verbandes mit seiner Expertise weiter nach vorne bringen.“ Maximilian van Ackeren erwarb ein Bakkalaureat in Philosophie an der Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen Frankfurt am Main und daraufhin den Master in Management an der UCD Michael Smurfit Graduate Business School, bevor er 2011 als Praktikant in der niedersächsischen Staatskanzlei anfing. Ab 2012 arbeitete er als Referent bei der CDU Niedersachsen. Er spricht vier Sprachen. 

Kontakt: Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@verband-rauchtabak.de



weiter

19. Mai 2016 - Berlin

Schockbilder sind sinnlose Anti-Werbung

Packungen mit Zigaretten oder Tabak müssen ab 20. Mai 2016 Schockbilder und Warnhinweise tragen. / VdR warnt vor falschen Erwartungen und mahnt zur Rückkehr zu einem aufgeklärten Verbraucher-Leitbild: „Schockbilder werden kaum jemanden vom Rauchen abhalten“. Der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie e.V. (VdR) warnt vor falschen Erwartungen an die Schockbilder: „Der Gesetzgeber hat offenbar ein völlig überzogenes Bild von Werbewirkung: Diese sinnlose Anti-Werbung wird genausowenig jemanden vom Rauchen abhalten, wie Tabakwerbung kaum jemand zum Rauchen verführen kann. Verbraucher sind keine dressierten Hunde, deren Handlungen von irgendwelchen Schlüsselreizen der Werbung ausgelöst werden, sondern sie sind souveräne Konsumenten, die sich nun als Raucher täglich eine so plumpe Ansprache aufzwingen lassen müssen. Die Entscheidung zum oder gegen das Rauchen ist von vielen anderen sozialen und kulturellen Faktoren bestimmt. Deshalb ist eine breit angelegte Aufklärung über die gesundheitlichen Risiken und Maßnahmen der Prävention allemal wirkungsvoller als platte Bildchen,“ sagt VdR-Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster.

Die Bundesregierung, die offenbar das Rauchen mittels werblicher Gebote und Verbote eindämmen will, sollte einmal innehalten und ihre Strategie überdenken. Michael von Foerster: „Alle Erfahrungen mit Verboten haben gezeigt, dass noch nicht einmal diese Maßnahme den Konsum von bestimmten Produkten unterbinden kann. Deshalb sollte der Staat endlich mit der Entmündigung und Bevormundung der Verbraucher aufhören.“ Der VdR fordert die Bundesregierung auf, zu einem aufgeklärten Verbraucher-Leitbild, das schließlich auch in anderen Gesetzgebungsverfahren zur Anwendung komme, zurückzukehren. Der verständige Verbraucher, der angemessen informiert und aufmerksam ist, ist grundsätzlich in der Lage, Informationen kritisch zu verarbeiten und zu hinterfragen. Von Foerster: „Es muss Schluß sein mit einer autoritären Gesundheitspolitik, die gesellschaftlich unerwünschtes Verhalten definiert und dann an den Pranger stellt und damit pauschal Verbraucher diskriminiert. Heute geht es gegen Tabak, morgen gegen Alkohol, Zucker, Fette und Autos.“

Kontakt: Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@verband-rauchtabak.de



weiter

19. April 2016 - Berlin

Totalwerbeverbot: Die Republik wird zum Nanny State

Das Totalwerbeverbot für Tabak ist nur der Auftakt für weitere umfassende Verbote und Diskriminierungen von unerwünschten Verhaltensweisen der Verbraucher / VdR warnt vor Maßlosigkeit des Gesetzgebers und mahnt zur Rückkehr zu einem aufgeklärten Verbraucher-Leitbild. Der Verband der Deutschen Rauchtabakindustrie e.V. (VdR) appelliert an das Bundeskabinett und die Abgeordneten des deutschen Bundestages, dem geplanten Totalwerbeverbot für Tabak nicht zuzustimmen. „Das Werbeverbot wäre ein Präzedenzfall. Welche Verbotsmaßnahmen für gesellschaftlich unerwünschtes Verhalten und gesundheitlich riskante Produkte werden folgen? Heute geht es gegen Sexismus und Tabak, morgen gegen Alkohol, Zucker, Lebensmittelfette, Extremsportarten und Individualverkehr. Politiker dürfen aber nicht zu Tugendwächtern werden. Zudem haben sie dafür kein Mandat. Wenn die Bundesregierung diesen Weg fortsetzt, wird sie zum Gouvernanten-Government“, sagt VdRHauptgeschäftsführer Michael von Foerster.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU) hat einen Gesetzentwurf zum Totalwerbeverbot für Tabakerzeugnisse vorgelegt, obwohl er noch im September beim Thema ungesunde Lebensmittel eine politische Steuerung des Konsums durch Werbeverbote abgelehnt hatte. Der Entwurf offenbart ein falsches und antiaufklärerisches Verbraucherverständnis. Das ist ein schlimmer Rückfall in vormoderne Zeiten, in denen Verbraucher wie unmündige Kinder behandelt wurden und der Staat in die Rolle des Kindermädchens schlüpft. Dieser „nanny state“ orientiert sich am Bild des flüchtigen Verbrauchers, eines an der Grenze zur Debilität verharrenden, unmündigen, einer umfassenden Betreuung bedürftigen, hilflosen Verbrauchers, der auch noch gegen die kleinste Gefahr der Irreführung geschützt werden muss. Vergessen und vorsätzlich ignoriert wird die Tatsache, dass Menschen, also auch Verbraucher, denkende Wesen sind und diese Gefallen am Denken und Entscheiden haben. Es ist das große Verdienst des Europäischen Gerichtshof (EuGH) – in Abkehr vom flüchtigen Verbraucher – europaweit das Bild des verständigen Durchschnittsverbrauchers durchgesetzt zu haben. Der verständige Verbraucher, der angemessen informiert, aufmerksam und kritisch ist, kann als mündig angesehen werden, da er grundsätzlich in der Lage ist, Informationen kritisch zu verarbeiten und sich damit nicht allzu leicht täuschen lässt. Dieses fortschrittliche und realistische Verbraucherleitbild gerät heute immer stärker in den Hintergrund.

Von Foerster: „Wir appellieren an die Bundesregierung und die Mitglieder des deutschen Bundestages, diesen Pfad in den nanny state nicht fortzusetzen. Das Anliegen des Gesundheitsschutzes darf nicht zur Entmündigung der Verbraucher führen.“ Der VdR hat in seinem neu aufgelegten Newsletter „Politikbrief“ aus aktuellem Anlass die Argumente aus juristischer Sicht noch einmal zusammengefasst: Der Bund hat gar nicht die Gesetzgebungskompetenz. Außerdem besteht kein gesetzgeberischer Handlungsbedarf: Weder die entsprechende EU-Richtlinie noch das WHO-Rahmenabkommen verpflichten zu einem Totalwerbeverbot. Gleichzeitig steht es im Widerspruch zu den Vereinbarungen des Koalitionsvertrags. Darüber hinaus hatte sich noch im Dezember 2015 der CDU-Parteitag in einem Beschluss gegen neue Werbeverbote ausgesprochen.

Kontakt: Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@verband-rauchtabak.de



weiter

18. Februar 2016 - Berlin/Bonn

Erneute kurzfristige Berichtigung der Tabakproduktrichtlinie führt zur Benachteiligung der Zigarren/Zigarillo- und Pfeifentabakhersteller (Pressemitteilung BdZ und VdR)


Längere Umsetzungsfrist jetzt zwingend notwendig 

Während in der gestrigen Anhörung im Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft vehement über eine Fristenverlängerung bei der Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie diskutiert wurde, erhielten die Hersteller von Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabaken die Nachricht, dass kurzfristig die anzubringenden Textwarnhinweisen auf deren Verpackungen von der EU-Kommission korrigiert worden sind. Die Änderungen betreffen mehrere Sprachen, unter anderem neben der deutschen auch die französische, die ungarische und die slowakische Sprache. Der exportorientierte, aber in Deutschland produzierende Mittelstand sieht sich folglich gleich in mehreren Ländern vor Herausforderungen gestellt. Die Hersteller haben die Bundesregierung immer wieder auf den Umstand hingewiesen, dass durch die fehlende Umsetzung der Richtlinie noch keine Rechtssicherheit vorliege. Diesem Argument wurde sowohl von dem federführenden Ministerium wie auch von der Politik entgegenet, dass man die Anforderungen kenne und ohne Probleme mit der Umstellung der Verpackungen beginnen könne, um die Frist bis zum 20. Mai 2016 einhalten zu können. Bodo Mehrlein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Zigarrenindustrie ist sprachlos:“ Die Richtlinie existiert seit 22 Monaten und kurz vor Umsetzungsfrist werden die Textwarnhinweise korrigiert. Hier werden die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und die Interessen der mittelständischen Zigarrenindustrie mit den Füßen getreten.“

Die mittelständische Zigarrenindustrie muss für bis zu 3.000 verschiedene Verpackungen die Warnhinweise bis zum 20. Mai 2016 anpassen. Das Gleiche gilt für eine Vielzahl an Verpackungen für den Pfeifentabak. „Die erneuten Änderungen haben dramatische Auswirkungen für die Unternehmen“, so Michael von Foerster, Haupgeschäftsführer des Verbandes der Rauchtabakindustrie. „Es zeigt aber auch, dass bis zur Verabschiedung des Gesetzes die Unternehmen sich auf nichts verlassen können, d.h. erst mit Rechtssicherheit können die Investitionsmassnahmen angeschoben werden,“ sieht sich von Foerster mit seiner Forderung zur Fristverlängerung bestätigt. Beide Verbände fordern, dass nun eine Verlängerung der Umsetzungsfrist und der Abverkaufsfrist um mindestens zwölf Monate für Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabake zwingend geboten sind, um die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit wieder in Kraft zu setzen. Wie mit dem entstandenen Schaden umzugehen ist, muss noch überlegt werden. Beide Verbandsgeschäftsführer wissen bei Ihrem Verlangen den Bundesrat hinter sich, der eine Fristverlängerung bereits angeregt hat. 

Über den BdZ: Der BdZ ist der Zusammenschluss der überwiegend mittelständisch strukturierten Hersteller und Importeure von Zigarren und Zigarillos. Weiter Informationen finden Sie unter: www.zigarren-verband.de

Kontakt: Bodo Mehrlein (GF), Gotenstr. 27, 53175 Bonn
Telefon: +49 228 364026
E-Mail: mehrlein@remove-this.zigarren-verband.de


Über den VdR Der VdR ist der Zusammenschluss der überwiegend mittelständischen Hersteller und Importeure von Feinschnitt, Pfeifentabak, Kau- und Schnupftabak sowie Zigarren und Zigarillos.

Kontakt: Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@remove-this.verband-rauchtabak.de



weiter

17. Februar 2016 - Berlin

Verband der deutschen Rauchtabakindustrie drängt auf Fristverlängerung für die Branche


Erneute Änderung der Textwarnhinweise am Tag der Anhörung durch die Kommission untermauert Notwendigkeit der Rechtssicherheit für die mittelständische Tabakindustrie

Bei der heutigen öffentlichen Anhörung im deutschen Bundestag zum Gesetzentwurf der Bundesregierung über die Umsetzung der EU-Tabakrichtlinie legte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) Michael von Foerster den Schwerpunkt seiner Argumentation auf eine Verschiebung der Produktionsumstellung, die bereits zum 20. Mai 2016 vorgesehen ist. Er stellte eindringlich dar, dass ein derartiger hoher technischer und finanzieller Aufwand für seine Mitgliedsbetriebe, die vor allem Feinschnitt, Pfeifentabak und Zigarren produzieren, in einer so kurzen Zeit nicht umzusetzen sein wird. Der Verbandsgeschäftsführer weiß bei seinem Verlangen, nach einer Fristverlängerung, den Bundesrat hinter sich, der eine solche bereits angeregt hat.

Ein weiterer Sachverständiger in der Anhörung, Prof. Dr. Lutz Engisch von der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur in Leipzig, bestätigte die Ansicht von von Foerster, dass die Umstellung der Maschinen in der kurzen Zeit unmöglich zu schaffen sei. Von Foerster appellierte eindringlich an die Abgeordneten, einen Weg zu finden, der es der Branche ermöglicht, die Produktion umzustellen und gleichzeitig mit den vorhandenen Maschinen in angemessener Frist weiterzuarbeiten. „Das Gesetz ist noch immer nicht erlassen worden, so dass es keine Rechtssicherheit für die Unternehmen gibt. Wir haben unterschiedlichste Verpackungen, wie Dosen, Schachteln und Beutel für rund 3.000 Produkte, die bis zum 20. Mai 2016 geändert werden müssen. Dies ist nicht zu realisieren“, so von Foerster vor den Abgeordneten des Ausschusses für Landwirtschaft und Ernährung. Zeitgleich zur Anhörung wurde im Amtsblatt der EU eine Berichtigung der Textwarnhinweise veröffentlicht. Damit sind sämtliche Planungen hinfällig. „Dies verdeutlicht umsomehr die Notwendigkeit der Rechtssicherheit für den Mittelstand,“ unterstreicht von Foerster. „Wir dürfen nicht an einer prozessualen Frist scheitern, die eine ganze mittelständische Branche durch drohende Produktionsausfälle und Kurzarbeit sowie durch den Wegfall von Arbeitsplätzen existenziell gefährdet.“

Über den VdR Der VdR ist der Zusammenschluss der überwiegend mittelständischen Hersteller und Importeure von Feinschnitt, Pfeifentabak, Kau- und Schnupftabak sowie Zigarren und Zigarillos.

Kontakt: Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@remove-this.verband-rauchtabak.de



weiter

12. Januar 2016 - Berlin

Geplante Tabakregulierung bedroht Tabaksteueraufkommen

Absatz von Feinschnitttabaken in 2015 stabil geblieben

„Wir freuen uns, dass das Volumen bei Feinschnitttabaken trotz steuerbedingt gestiegener Preise im Wesentlichen demjenigen des Vorjahres entspricht“, kommentiert Michael von Foerster, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) die Veröffentlichung der Absatz- und Steuerzahlen im deutschen Tabakmarkt durch das Statistische Bundesamt (DESTATIS) am 12. Januar 2016. Der Absatz von Feinschnitttabaken hat in 2015 mit rund 25.470 t versteuerter Menge knapp das Vorjahresniveau von 25.700 t verfehlt (- 0,9 %). Aufgrund der Tabaksteuererhöhung vom 1.1.2015 konnten die Tabaksteuereinnahmen aus dem Verkauf von Feinschnitttabaken in 2015 auf ein neues Rekordniveau von knapp 1,9 Mrd. € angehoben werden (+ 3,2 %). „Somit hat sich auch in 2015 gezeigt, dass maßvolle Steuerschritte dem Fiskus echte Mehreinnahmen bescheren können, sofern sie in kleinen Schritten und über mehrere Jahre erfolgen,“ führt von Foerster weiter aus. Insgesamt konnte das Tabaksteueraufkommen aller Tabakerzeugnisse mit 14,903 Mrd. € das hohe Vorjahresniveau von 14,263 Mrd. € nochmals übertreffen.

Welche Auswirkungen allerdings die Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie auf die Unternehmen der Tabakwirtschaft sowie deren Produktportfolio und demzufolge auf das Tabaksteueraufkommen haben wird, bleibt ungewiss. Denn der vom Bundeskabinett am 16. Dezember 2015 verabschiedete Entwurf zum Tabakerzeugnisgesetz muss zum 20. Mai 2016 umgesetzt werden. „Mit dieser unrealistischen Anpassungsfrist der Produktion leistet die Politik Vorschub für einen erheblichen Wettbewerbsnachteil zulasten der mittelständischen Tabakindustrie – und nimmt eine weitere Schwächung des deutschen Mittelstandes insgesamt in Kauf“, muss von Foerster feststellen. In den kommenden 5 Monaten können nicht 3.000 Marken in unterschiedlichen Verpackungsformen u.a. an die neuen Warnhinweise angepasst werden. Verpackungsmaschinen sind nicht wie Unterhaltungselektronik im Onlineshop innerhalb weniger Tage lieferbar, sondern müssen aufwendig angepasst werden. Bei dem erneuten Zuwachs bei Pfeifentabaken mit einem Absatzvolumen von 1.732 t in 2015 (+ 27,5 %) ‘handelt es sich hierbei ausschließlich um ein Wachstum bei Wasserpfeifentabaken. Klassische Pfeifentabake sind leider erneut rückläufig.“ so von Foerster weiter.

Über den VdR Der VdR ist der Zusammenschluss der überwiegend mittelständischen Hersteller und Importeure von Feinschnitt, Pfeifentabak, Kau- und Schnupftabak sowie Zigarren und Zigarillos.

Kontakt: Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@verband-rauchtabak.de



weiter

07. Januar 2016 - Berlin

British American Tobacco wird Mitglied im VdR

Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 ist British American Tobacco (BAT) als neues Mitglied in den Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) aufgenommen worden. „Wir freuen uns mit der BAT einen weiteren starken Partner in Deutschlands ältestem Verband für Hersteller und Importeure von Feinschnitttabaken, Pfeifentabaken sowie Kau- und Schnupftabaken zu begrüßen.“ sagt Patrick Engels, Vorsitzender des Vorstands im Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR). „Als vorwiegend mittelständisch geprägter Industrieverband ist es uns ein großes Anliegen, viele Feinschnitthersteller und –Importeure, die sich mit unseren Kernzielen identifizieren, in den Reihen des VdR zu vereinen und als deren Stimme in Politik, Medien und Wissenschaft aufzutreten. Die große industriepolitische Erfahrung der BAT wird unseren Verband im Rahmen der Neupositionierung in Berlin mit Sicherheit stärken.“, ergänzt Michael von Foerster, Hauptgeschäftsführer des VdR. „Feinschnitttabake sind für uns eine wichtige Säule unseres Geschäftes. Daher ist der Schritt in den VdR für uns die logische Konsequenz.“, zeigt sich auch Claudio Dötsch Geschäftsführer Recht, Industriepolitik und Öffentlichkeitsarbeit und Chefsyndikus der BAT Germany GmbH in positiver Erwartung.

Über den VdR Der VdR ist der Zusammenschluss der überwiegend mittelständischen Hersteller und Importeure von Feinschnitt, Pfeifentabak, Kau- und Schnupftabak sowie Zigarren und Zigarillos.

Kontakt: Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@verband-rauchtabak.de