Marx & Engels Februar 2015

Das Unwort des Jahres 2014

Marx und Engels bringen es auf den Punkt. Die im VdR Verband der deutschen Rauchtabakindustrie e.V. tatsächlich existenten Herren Franz Peter Marx, Hauptgeschäftsführer des VdR, und Patrick Engels, Vorsitzender des VdR, werfen im monatlichen Rhythmus einen augenzwinkernden Blick auf Dinge des Zeitgeschehens.

Heute: Lügenpresse
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Marx: Wissen Sie was, Engels?

Engels: Marx, machen Sie‘s nicht so spannend. Was soll ich Ihnen erklären?

Marx: Wie es soweit kommen konnte. Mit der Dialektik. These und Antithese, Sie wissen schon.

Schon das „Unwort des Jahres 2014“ gehört?

Engels: Na klar. Das Wort des Jahres ist „Lichtgrenze“, das Unwort „Lügenpresse“.

Marx: Eben! Das ist das ja. Wort und Unwort. Licht und Lüge.

Engels: Sie meinen, es gibt möglicherweise eine Synthese aus beiden? Naja, im weitesten Sinne geht es ja bei beiden um Grenzüberschreitungen … oder wie meinen Sie das? Also Marx, wenn Sie sich da mal nicht vergaloppieren.

Marx: Mensch Engels. Fangen beide mit „L“ an. Genauso wie „Lattenzaun“ oder „Luftpumpe“. Oder „Latte macchiato“.

Engels: Wieso denn Latte macchiato?

Marx: Wegen der Grenzüberschreitung. Das ist doch auch so ein Kaffee mit Migrationshintergrund.

Engels: Höre ich da Intoleranz? Gehören Sie etwa auch zu denen? Zu denen, die unsere Presse für eine Lügenpresse halten?

Marx: Wo denken sie hin? Die Wahrheit verkauft sich nun mal schlecht. Denn wenn unsere Presse lügen würde, würden ja die Auflagen nicht stetig sinken.

Engels: Es heißt aber doch nicht ohne Grund „Lügen wie gedruckt“!

Marx: Heute müsste man wohl sagen: „Lügen wie getwittert“. Überhaupt: Die sozialen Netzwerke. Was soll da dran denn sozial sein?

Engels: Jetzt klingen Sie aber ganz wie Ihr berühmter Namensvetter Karl…

Marx: Mais oui! Je suis Charlie!
So wahr ich Franz Peter heiße.

Engels: Bon! Schlagen wir uns auf die Seite des Lichts.
Haben Sie Feuer?

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