Weitere Werbeverbote – das Ende der Kommunikation zwischen Herstellern und Verbrauchern?

Alle Mitgliedsfirmen des VdR halten sich im Rahmen gesetzlicher und freiwilliger Regelungen an die umfänglichen Werbeverbote für Tabakwaren.

Komplett verboten sind beispielsweise Werbung im Internet, in Radio- und TV-Spots sowie in Printmedien, sofern es sich nicht um Fachzeitschriften des Tabakhandels oder Rauchergenussmagazine handelt. Das Sponsoring von Veranstaltungen ist nur unter der Bedingung eines eingeschränkten lokalen Wirkungskreises möglich, das heißt, solange die Veranstaltungen keine grenzüberschreitende Wirkung haben. Audiovisuelle Mediendienste oder Sendungen dürfen nicht von Tabakherstellern gesponsert werden.

Vor diesem regulativen Hintergrund spricht sich der VdR weiterhin für eine angemessene Möglichkeit der Konsumentenkommunikation aus, die dem Verbraucherwunsch nach Produktinformation von oftmals beratungsintensiven Nischenprodukten am Point of Sale im Handel nachkommen kann. Für ein legales Produkt muss in einer verantwortungsbewussten Weise Produktwerbung möglich sein.

Da es sich bei Feinschnitt, Pfeifentabaken und Zigarren/Zigarillos um beratungsintensive Produkte für erwachsene Konsumenten handelt, dient die redaktionelle Berichterstattung über Tabakerzeugnisse in den Medien dem Informationsanspruch der Konsumenten. Diese sollte auch in Zukunft zulässig sein.

VdR Verband der deutschen Rauchtabakindustrie e.V.
German Smoking Tobacco Association
Stand: 1. Januar 2015

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